Grußwort des Oberbürgermeisters Hans Rampf

Liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer,ob_rampf_04_web

als OB einer niederbayerischen Stadt wird man nicht alle Tage gefragt, die Schirmherrschaft eines Gerechtigkeitsgipfels zu übernehmen. Manch einer wird sich fragen, ob wir uns da nicht übernehmen. Tatsächlich werden wir von Landshut aus die Welt nicht gerechter machen können. Aber wo kommen wir hin, wenn wir alle sagen, da können wir eh nichts machen? Da werden wir unserer Verantwortung nicht gerecht. Schließlich konsumieren wir alle und beteiligen uns an einem globalen Markt mit all seinen Vorteilen und Schattenseiten. Wir sind Teil dieses globalen Prozesses und müssen uns dieser Verantwortung stellen. Im Rahmen ihrer Möglichkeiten bemüht sich die Stadt Landshut ihrer Verantwortung und Vorbildfunktion gerecht zu werden; ob mit dem Tropenholzverzicht, dem Beitritt zum Klimabündnis, dem Ziel einer 100%igen Versorgung mit erneuerbaren Energien bis 2037 über die Umsetzung einer fairen Beschaffung und bis hin zur Förderung des Fairen Handels, wofür wir den Titel „Fairtrade-Stadt“ erhalten haben. Sicher gibt es auf allen Ebenen, ob in Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft noch weitere Ansatzpunkte. Deshalb habe ich gerne die Schirmherrschaft des Gerechtigkeitsgipfels übernommen. Es macht Sinn sich gemeinsam Gedanken zu machen, wo kann was von uns getan werden. Die vielen asylsuchenden Menschen in unserer Stadt führen uns drastisch vor Augen, wir müssen Sorge tragen, dass Menschen überall auf der Welt gut leben können. Ich wünsche der Veranstaltung gute Gedanken und umsetzbare Ideen und Maßnahmenvorschläge.

Herzliche Grüße

Hans Rampf

Oberbürgermeister

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